Weihnachtsfeier

Leute wie die Zeit Vergeht, schon steht das Weihnachtsfest wieder einmal vor der Tür und der Jahreswechsel steht schon hinten an.
Auch in diesem Jahr trafen wir uns in den Räumlichkeiten von Anette und Jörg.
Alle die es möglich machen konnten waren  gekommen.
Der Baum war geschmückt und nach der allgemeinen Begrüßung wurden zwei „neue“ in die Reihen der Neisse Cruiser aufgenommen.
Christel Richter und Peter Berger
Mit ihnen sind wir nun 29 Mitglieder geworden und das ist schon eine ordentliche Truppe.
Vorplanungen über Reiseziele und Orte für die kommende Saison wurden besprochen und es ist leider nicht immer einfach alle unter einen “Hut“ zu bekommen.
Aber wie alle wissen, ist der Job wichtig für unser gemeinsames Hobby.
Für das leibliche wohl war gesorgt und Ronald Schefter der selbst Biker ist, hatte ein wunderbares Buffet für uns „gezaubert“ In gemütlicher Runde wurden gemeinsame Ausfahrten und Urlaubstouren ausgewertet und Gesprächsstoff gab es genug dafür.
Auf diesen Weg wünschen die Neisse Cruiser allen Bikern in Nah und Fern eine wunderschöne Bike Saison 2016 und denkt dran
Bis dann und man sieht sich, Gruß Ditmar


 

Bikertreffen in Seifen

Traditionell war auch in diesem Jahr das Goldwingtreffen in Seiffen angesagt. Wer Zeit hatte war mit dabei und so ging es in Richtung Sachsen. Freitags Abend dann die Lichterfahrt, die immer wieder ein Höhepunkt des Treffen ist.. Unzählige Besucher standen am Straßenrand, die dem funkelnden Pulk der Biker zujubelten.
Ein wunderschönes Highlight am kommenden Tag, die Sonderfahrt mit der Schmalspurbahn. Alte Erinnerungen über das Bahnfahren aus der Kindheit wurden wieder wach und überlegt mal, wann ist man denn überhaupt das letzte mal mit einem Zug gefahren und dann noch dampfbetrieben.
Am Abend im Festzelt wurden dann die Pokale überreicht. Wir waren diesmal nicht unter den ersten drei, andere Clubs waren halt stärker vertreten. Egal, wichtig ist das man sich wieder einmal mit alten Freunden und Bekannten trifft und Spaß hat. Alle haben den gleichen „Virus“ in sich, Motorradfahren.
Ich möchte mich auf diesem Weg und im Namen aller Neisse Cruiser bei den Gastgebern und ihren fleißigen Helfern bedanken.
Bis bald, Gruß Ditmar

Tour Nepal und das Erdbeben

Unsere Tour, ins Gaurishankagebiet, Nepal
Wir sind 5 und unsere Reise beginnt ab Tegel mit Zwischenstation Abu Dabi, von wo es dann weiter nach Kathmandu geht. Zeitverschiebung, 4 ¾ h. Im Hotel Utse wird das formelle und finanzielle geregelt, Reisebesprechung im Geierhaus beim Everestbier und Abendessen.
Es geht los, wir und unsere fünf Träger, der Koch, ein Bergsteiger und unser Sherpa Mani fahren mit einem Bus durch Dörfer und reizende Täler immer dem Goldfluss entlang. Die Tour führt über schmalen Straßen die keine Begrenzung haben und wenn man aus dem Fenster sieht, nur scheinbar endlose Tiefe. Ziegen und Wasserbüffel kreuzen den Weg und die Hupe ist vor jeder Kurve das scheinbar wichtigste Teil am Fahrzeug. In Gongar angekommen sehen wir eine große Baustelle, es werden Straßen und Tunnel in den Berg gesprengt. Hier entsteht ein Wasserkraftwerk.
Der nächste Morgen, es ist 05:00 Uhr, lautes Hupen, die Kinder werden zur Schule eingesammelt und wir brechen in die Berge auf. Es ist warm und über eine schwankende Hängebrücke überqueren wir den reißende Kupferfluss Torolpa. Vorbei an Terrassenfelder mit Kartoffeln, Mais, Weizen, Chili und Hirse, in Wassernähe wird Reis angebaut. Tagesziel ist Simigau auf einer Höhe von 1920 Meter. Abends ein Klosterbesuch, ordentliches Abendessen natürlich mit dem traditionellen Hirseschnaps.
Am nächsten Tag geht’s weiter nach Dongang. Es geht durch üppige Wälder mit riesigen alten Bäumen die übersät sind mit Orchiden und Lilien, vorbei an Wasserfällen und blühenden Rhododendronbäumen. Abends gibt es wieder reichlich Hirseschnaps und das Zeug hilft gegen alles, ob Trennungsschmerz, Liebeskummer, dicke Knie oder vorbeugend gegen Magenschmerzen sozusagen die Medizin für alle Lebenslagen. Da die Frauen in dieser Region „ die Hosen anhaben“ ist es beeindruckend, dass die Männer von Ihren Frauen ins Bett gebracht werden und erst danach der Kanister (Hirseschnaps) geholt wird.
Ein weiterer Tag der mit Linsenfladen, Ei und Wildhonig sowie Kaffee o. Tee beginnt. Wir brechen nach Beding auf, eine gigantische Bergwelt eröffnet sich uns auf bei 3740 Höhenmeter, es ist kalt und windig. Wir machen uns auf den Weg nach Naa. Ein Erfahrener Bergführer der übrigens schon 8 mal auf dem Everest war sattelt seine Jokjos mit Proviant und Holz für die nächsten Etappen. Die Baumgrenze erreichen wir 4000 Höhenmeter und über den Pass bei 5600 m geht es weiter zum Pachermo Peak auf 6200 m Höhe. Auf den Feldern eingerahmt mit großen Steinmauern arbeiten Frauen. Unterwegs viele grasende Yaks, es schneit und es ist kalt. Hartmut hat Schmerzen nimmt Medikamente und sein Fuß ist stark geschwollen (Achillessehne 8 Wochen vorher angerissen) Er muss jeden Tag mind. 1h vor uns mit einem Sherpa los und die nächste Etappe nach Kobug ist schwierig, es geht 50 m am Seil auf den Gletscher mit 90° Steigung. Hartmut kann nicht weiter und erwägt ein Heli zu bestellen. Sherpa Mani versichert Ihn, dass er getragen wird und das Gepäck wird auf die anderen verteilt. Diana hat Kopfschmerzen und kann nicht essen. Kein gutes Zeichen.
Der nächste Tag, wir haben den 25.4. 2015 ist ein „Ruhetag“. Wir planen vormittags zur genannten Aufstiegspassage zu gehen, Hin u. zurück sind es ca. 6 Stunden.
Der nächste Morgen, erst werden die Tiere versorgt und danach gibt es Frühstück das aus Hirsemaische, Kartoffelbrei, Marmelade und einen Becher Hirseschnaps besteht. Draußen schneit es, es ist nebelig, wir warten auf besseres Wetter. Alle sitzen am Ofen in der Küche als ein fürchterlicher Schrei unseres Sherpas uns sofort ins Freie laufen lässt.
Ein Beben Stärke 7,5 der Boden rutscht unter den Füßen hin und her, die Häuser wackeln, Risse entstehen, Wände fallen ein, Steine stürzen vom Dach. Alles dauert ca. 3 min, 3 Minuten die zur Ewigkeit werden. Danach lautes Getöse, wir stehen im Freien und werden blitzartig mit mehreren cm Eis und Schnee bedeckt, der mit einer Druckwelle vom Fuße der Berge heranrast. Wir sind ca. 800 m vom Berg entfernt. Es gibt Schneelawinen aus einer Höhe von 7000 Metern und kleine Beben folgen. Unsere Expedition müssen wir abbrechen und zurückgehen, es ist zu gefährlich geworden. Ab jetzt übernachten wir in Zelten und versuchen irgendwie unsere Verwandten zu benachrichtigen. Leider gelingt uns das in dem entstandenen Caos nicht und erst 6 Tage später in Charikot, können wir wieder Kontakt zu unseren Lieben aufnehmen. Der Rückweg gestaltet sich äußerst schwierig und sehr gefährlich, abgerutschte Hänge die viele Meter tief und breit sind, zerstörte Wege, verschüttete Straßen, eingestürzte oder zerbrochene Brücken. Die steilen Berghänge rechts und links mit denen aus großen Höhen herabstürzten Felsen und Eisbrocken machen schon richtig Angst. Entscheidungen über die richtige Wegführung zu treffen sind sehr schwierig. Der Weg der dicht am Fluss entlang führt ist mit Steinen besät. Ein großer natürlicher Stausee mit ca. 150 Millionen m² Wasser mit dahinterliegenden drei großen Gletschern speist den Fluss und ein weites Beben könnte uns einfach für immer hinwegspülen. Ein grausiger Gedanke. Der Fluss wechselt oft den Pegel, weil hinabgestürzte Berghänge wie eine Mauer funktionieren. Riesige gefährliche Schlamm und Gerölllawinen stürzen den Fluss hinunter. Bei diesem Anblick ist uns auch nicht gerade wohl. Weiter geht es durch viele zerstörte Orte. Wir sind fast jeden Tag 12 Stunden gelaufen und geklettert ehe die Strassen einigermaßen befahrbar sind. Zwischenzeitlich haben wir ca.170 km hinter uns.
In Kathmandu angekommen gehen wir zur Botschaft und lassen erst einmal unsere Vermisstenanzeigen aus dem Netz nehmen. Danach zu Airline Etihead um unseren Rückflüge zu buchen. Nach weiteren 3 Tagen, dürfen wir unentgeltlich unsere Flüge erleichtert antreten. Die uns noch verbleibende Zeit, haben wir in der Hauptstadt Nepals verbracht und das Leben sowie Treiben in der Stadt beobachtet.
Am 04.05.2015 landeten wir wieder in Tegel und konnten „Gott sei Dank“ unsere Familien wohlbehalten in den Arm nehmen.
Viel werden sich jetzt fragen, warum tut man sich so etwas an und klettert auf irgendwelche Berge rum. Für mich ganz einfach, es ist die Faszination der Berge und diese sagenhafte Natur mit all ihren Tücken und Schönheiten und ehrlich, wer konnte den schon ahnen, dass es genau zu diesem Zeitpunkt dieses schlimme Erdbeben gibt.
Noch eine Gegenfrage: warum gehen Menschen tauchen, oder 22 rennen hinter nur einen Ball hinterher warum, warum,..…

Klaus

Juli Stammtisch

Unsere gemeinsame Stammtischrunde, war diesmal bei Petra und Klaus zu Gast. Beide hatten für uns alles wunderbar vorbereitet. Es gab noch ein paar organisatorische Sachen, wie das Goldwingtreffen in Seiffen vom 14.-16.08.2015 und dann natürlich unsere gemeinsame Weihnachtsfeier abzusprechen.
Der Hauptpunkt des Abends, war natürlich der angekündigte Reisebericht von Klaus. Er hatte mit weiteren Gubenern eine Klettertour im Nepal unternommen, die leider auch für sie, beinahe in einer Katastrophe endete. Für mich ist es natürlich schwierig das gesamte geschehen in Worte zu fassen. Der Bericht von Klaus mit den dementsprechenden Bildern war beeindruckend, bedrückend und unfassbar zu gleich. Eine wunderschöne Natur und Landschaft, zugleich aber die große Armut der dort lebenden Menschen. Nach dem Unglück, bei dem über 7000 Menschen ums Leben kamen, waren ganze Dörfer ausgelöscht und das bisschen Infrastruktur das es vorher gab, war verschwunden.
Klaus stellt noch einen separaten Reisebericht mit Bildern zusammen, der dann auf unsere Seite veröffentlicht wird.
Noch mal vielen Dank an euch beide, von allen Neisse Cruiser.

Zitat Klaus
Ich möchte mich recht herzlich für euer Interesse an meiner Expeditionsreise nach Nepal, welche beinahe in einer Katastrophe endete, bedanken. Danke auch für Eure zahlreichen Geldspenden, die garantiert 1 zu 1 den Sherpas übergeben wird, die uns geführt haben und die durch dieses Erdbeben alles verloren haben“

Pfingstfahrt

Pfingsttour ins Riesengebirge
Das Wetter war gut, die Stimmung prima und vor allem, große Lust zum Biken.
Treffpunkt war wie immer  das Motorradhaus Haigold. Eine kurze Routenabsprache und dann ging es unter der Führung unseres Reiseleiters und Routenplaners Wolfgang  los. Unsere Tour führte  uns über Görlitz und Ziel war das Hotel Nad Potokiem  in Karpacz( Krummhübel) http://www.nadpotokiem.pl/
Im Hotel angekommen wurde erst einmal Quartier gemacht und wir ließen es uns einfach nur gut gehen. Wir erkundeten die Gegend zu Fuß, was  für einige von uns, mich eingeschlossen,  nicht gerade erstrebenswert ist,  mit Hilfe der Seilbahn, aber vor allem mit dem Bike. Das Riesengebirge ist immer wieder empfehlenswert. Es gibt wunderbare kurvenreiche Strecken, die zum Fahren einladen. Petra, du hast gut durchgehalten. Dann ging es per Seilbahn zur Schneekoppe. Oben angekommen, wurden wir für die Zeit in den Winter zurück versetzt. Eine super tolle Aussicht, aber ein eisiger kalter Wind es zog wie „Hechtsuppe“. Also schnell wieder runter.
Interessant war auch der Besuch in einem Haus, was auf dem Kopf steht. Die Einrichtung an der Decke, sieht irgendwie neckisch aus.
Ja Leute und wie das halt eben so ist, die Zeit vergeht immer wie im Fluge und so hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Leider
Wolfgang, vielen Dank für die Organisation und dann bis bald.
Ditmar

Himmelfahrt

Chr. Himmelfahrt

Werner hatte die Feiertagsausfahrt geplant und so trafen sich einige Biker an gewohnter Abfahrtstelle. Manche von unserer Truppe sind an diesem Tag mit dem Fahrrad unterwegs, andere müssen leider arbeiten, wir nicht.
Das Wetter meinte es auch relativ  gut mit uns. Dicke dunkele Wolken, aber wenigstens keinen Regen.
Einen ersten Zwischenstopp gab es  auf der Burg  Friedland bevor es dann zum Gut Hirschaue weiter ging. Bei zünftiger Blasmusik ( Geschmacksache ) und trockenen Buletten hielten wir uns nicht lange auf. Da wir zum Grillabend bei Christa und Wolfgang nach Kaltenborn eingeladen waren, gab es noch einen kurzer Abstecher  zur  Schwerzkoer Mühle und dann ging es wieder in Richtung Heimat.
Als alle so langsam bei  Christa und Wolfang eingetrudelt waren, war alles bereits super vorbereitet. Die Sonne zeigte sich noch mal und bei leckerem Grillfleisch und Getränken  hatten alle einen angenehmen und schönen Feiertagsabend.
Euch zwei, noch mal vielen Dank dafür.
Ditmar

Road Show und Stammtisch

Road Show  und Stammtisch im Motorradhaus Haigold

Das Wetter spielte „Gott sei Dank“ mit und es  waren viel Biker der Einladung zur Road Schow am Samstag, den 11.04.2015 gefolgt.  Man traf sich um zu Fachsimpeln, sich neue Bikes anzusehen und um einfach einen schönen Tag zu genießen.
Ab 19:00 Uhr war dann der Stammtisch der Neisse Cruiser angesagt. Themen waren unsere kommenden Ausfahrten. Von Werner werden die Ausfahrten am  1. Mai sowie die Tour an Chr. Himmelfahrt organisiert. Die Organisation für Pfingstwochenende hat Wolfgang übernommen und für alle Teilnehmer geht es dann nach Karpacz.
Jörg hatte das Lagerfeuer entfacht und viel zu schnell, ging ein schöner Tag zu Ende.

Ditmar